TSV sieht dem höchstwahrscheinlichen Abstieg gelassen entgegen, aber was kommt dann?

ALZEY. Es klingt nicht mehr nach der großen Hoffnung, wenn man Danny Kuhs zuhört. Der 33-Jährige ist der Trainer des TSV Wonsheim. Sein Team ist Tabellenletzter in der Fußball-B-Klasse Alzey. Mit Abstand. Gerade mal zwei Punkte stehen bei den Wonsheimern zu Buche. Zehn Zähler fehlen auf einen Nichtabstiegsplatz. Oft hört man dann Durchhalteparolen. Gerade jetzt nach der Winterpause. Doch aus Wonsheim erklingt kein ,,Wir schaffen das!“, kein ,,Wir schauen nach vorne!“, kein ,,Da ist noch alles drin!“. Dafür sind sie beim TSV zu große Realisten und der Trainer geht mit dieser Sicht der Dinge voran. ,,Wir haben schon vor der Saison gesagt, es geht um den Abstieg“, blickt Kuhs zurück. ,,Jetzt ist der Klassenerhalt fast schon egal. Wir wollen Spaß haben beim Kicken. Die Ergebnisse sind da zweitrangig.“

Minimale Vorbereitung

Es ist eine bewundernswerte Gelassenheit, die Danny Kuhs an den Tag legt. Durchaus gelassen sind auch seine Spieler. Vielleicht etwas zu gelassen. ,,Wir hatten vier Trainingseinheiten und ein Testspiel. Ansonsten hatten wir eher einen Mangel an Trainingsbeteiligung“, muss Coach Kuhs zugeben. Dennoch will sich der Trainer mit seiner Mannschaft natürlich ,,anständig präsentieren“, wie er selbst sagt. Die erste Gelegenheit dazu gibt es am Sonntag beim TSV Gundheim II. Im Hinspiel auf dem Nacker Rasenplatz unterlag der TSV Wonsheim nur knapp mit 3:4. ,,Wir machen uns keine Illusionen, dass wir da gewinnen. Es gibt andere Gegner, die wir zuhause schlagen können“, meint Kuhs. Er ist und bleibt Realist.

Doch der Realist hat natürlich auch Wünsche. Der eine oder andere Punkt darf es in dieser Saison schon noch sein. ,,Vielleicht auch ein Sieg“, so Danny Kuhs. Der Traum ist aber ein anderer: Sie wollen auch in der nächsten Saison in Wonsheim Fußball spielen. ,,Diese Runde spielen wir irgendwie zu Ende“, sagt der Trainer. ,,Danach müssen wir gucken. Wie es weitergeht, steht in den Sternen.“ Diese Hoffnung hat Danny Kuhs aber ganz sicher noch nicht aufgegeben.

Quelle: Fupa.net

TERMINSITZUNG Trainer halten die für die C-Klasse geltende Regelung für unnötig und kontraproduktiv

Alzey. Auf der Restrundenbesprechung der B- und C-Klasse Alzey kam eine mögliche Änderung zur Sprache. Wie der Kreisvorsitzende Lothar Renz berichtete, überlegt der Verband die Möglichkeit des Rückwechsels, welche vor zwei Jahren in der C-Klasse eingeführt wurde, auf die B- oder gar eventuell A-Klasse auszuweiten. Deshalb bat er die Vereine bei der Sitzung in Alzey um Rückmeldung. Nach größerem Schweigen meldete sich Torsten Adam, Trainer SG Flomborn/Ober-Flörsheim, zu Wort: ,,Ich halte nichts davon, dass zu erweitern. Das zerstört den Spielfluss in den letzten 20 Minuten.“ Frank Reichert, Trainer SG RWO Alzey II, ist ebenfalls ,,total dagegen.“ Er meint: ,,Fußball ist ein Laufsport und jeder Spieler sollte 90 Minuten laufen können.“ Wenn das in der B-Klasse nicht der Fall ist, dann läge ein ,,falsches Training“ vor, so Adam. Suat Serbest, Trainer des TV Sulzheim, würde das dagegen ,,befürworten“ nach seinen bisherigen Erfahrungen in der C-Klasse.

Pflegeleichte Spielklassen

Genügend zu Wort kam auf der Besprechung natürlich auch der Staffelleiter Ralf Weick, der grundsätzlich aber fast nur lobende Worte an die Vereine richtete. Gerade die B-Klasse habe eine gute Entwicklung genommen. ,,Vor zwei Jahren hat mir jeder Funktionär davon abgeraten, diese Klasse zu übernehmen und gesagt, dass sie disziplinlos ist. Ich kann nichts Negatives erkennen.“ Deshalb hielt er sich auch überhaupt nicht lange mit dem Teil der Fairnesstabelle auf, weil es aus seiner Sicht da nichts zu klagen gab. Nur eine Sache, die ist ihm ein gewaltiges Dorn im Auge. ,,Was mir nicht passt, sind diese Nichtmelder“, erklärte er. Insgesamt elf nicht gemeldete Ergebnisse in der B- und C-Klasse – das geht für ihn in der heutigen Zeit nicht mehr und das sind Kosten, die er seinen Vereinen generell ersparen will.

Zufrieden mit den Schiris

Sehr zufrieden ist Weick auch mit den Schiedsrichtern in der Klasse. Aus seiner Sicht machen sie ,,einen ausgezeichneten Job“, insbesondere wenn bedacht wird, in welchen Ligen ,,man sich befindet.“ Schiedsrichterobmann Kalli Appelmann hofft auch, dass ,,wir uns gut aus der Affäre ziehen“ und betont aber auch, dass die Vereine in diesen Klassen auch ein Recht auf einen anständigen Unparteiischen haben. Und bevorzugt den dauerhaften Wechsel, weshalb er die Partien in den Austausch gibt. ,,Wir versuchen eine Mischung reinzubekommen, damit nicht immer die gleichen Schiedsrichter eure Spiele pfeifen.“ Adam sieht es pragmatisch: ,,Wenn die Leistung stimmt, zahle ich gerne 60 Euro.“ Der einzige Nachteil für ihn sei es nur, dass ,,man sich schwerer beschweren kann“, weil die Obmänner aus den anderen Kreisen ,,das Wort eines Alzeyer Vereines nicht ernstnehmen“, vermutet er.

Für leichte Irritationen im Raum sorgte Weick, als er über eine mögliche Abmeldung von der zweiten Alzeyer Mannschaft philosophierte, die ihm zugetragen wurde. Reichert verweist diese Spekulationen aber ins Nirvana. ,,Ich weiß nichts davon und der Abteilungsleiter weiß auch nichts davon. Ich habe im nächsten Jahr einen Trainerjob.“

Quelle: FuPa.net

TSV Wonsheim – SG RWO Alzey II 1:4 (1:2). Mit Landesligaverstärkung fuhr der Gast einen zumindest ergebnistechnisch klaren Erfolg ein. Eben ein Kicker aus der ersten Mannschaft wurde zur entscheidenden Figur. Philip Wesner traf zum 1:0 (13.) und 3:1 (56.). Die anderen Treffer für den Gast schossen Abdelkader Meslem (27.) und Emre Kaygusuz (80.). Für den TSV erzielte Simon Emrich das 1:2 (35.). Wenig später hätte er eigentlich bei einer Großchance das 2:2 nachlegen müssen. ,,Wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre“, äußerte TSV-Trainer Danny Kuhs, der analyiserte: ,,Ich habe uns definitiv auf Augenhöhe mit Alzey gesehen. Wir waren nur vor den Sechzehner nicht konsequent genug und haben in der Defensive nicht abgeklärt genug gespielt.“

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FV Flonheim – TSV Wonsheim 2:0 (1:0). – Die Frage nach dem Sieger stellte sich in dem Spiel nie. Der FV war den Gästen in allen Belangen überlegen und hätte weit mehr als die zwei Treffer von Mirko Kremer (13.) und Damian Miller (58./Elfmeter) schießen können. Flonheims Coach Hans-Werner Schmahl sagte: ,,Wir hatten vor und nach der Halbzeit Chancen im Sekundentakt. Wonsheim kann sich bei seinem Torwart Dominik Frondorf bedanken, dass sie nicht mehr kassiert haben.“ Für die Fußballer von FV war die Konzentration auf den Fußball nicht leicht: Vor der Begegnung erlitt Mitspieler André Schiebel einen schweren ,,Asthma-Anfall“ und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. ,,Das war dramatisch. Bis jetzt wurde uns nur gesagt, dass er stabil ist“, so Schmahl.

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TSV Wonsheim – SG Flomborn/Ober-Flörsheim 1:1 (1:1). – Am Ende fehlte das Glück auf Wonsheimer Seite, als Jonas Dick an der Latte scheiterte. Er hätte damit sein engagiertes Team belohnt, dass das Heimspiel gegen die Flomborner überlegen gestaltete. Die Treffer fielen jedoch nur vom Punkt – nach zwei ,,fragwürdigen“ Handelfmetern. Einen verwandelte SG-Stürmer Thorsten Scheer zur Gästeführung (18.). TSV-Spielertrainer Danny Kuhs glich aus (23.). Kuhs zufrieden: ,,Wir freuen uns über jeden Punkt und haben wieder Moral gezeigt.“

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TSV Wonsheim – SG Bechtolsheim/Gabsheim 2:2 (1:1). – Eigentlich müssten sie in Wonsheim froh über jeden Punkt sein, den sie sich ergattern. Aber diesmal konnten sie es nicht. ,,Ein Punkt ist zu wenig, wenn du zweimal in Führung gehst und die Chance hast, mit dem 3:1 den Sack zuzumachen“, berichtete TSV-Trainer Danny Kuhs. Selbst die Zerrung von Sechser Matthias Haas (10.) brachte die Mannschaft nicht über die komplette Distanz aus dem Konzept, sondern nur kurzweilig, was sich mit dem 1:1 durch Andre Lasser niederschlug (35.). Den zweiten SG-Ausgleich besorgte Stefan Müller (80.). Für Wonsheim trafen Jonas Dick (2.) und Iosif Olar (46.).

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Gegen die SG Becholsheim/Gabsheim soll endlich Zählbares erreicht werden

ALZEY . Eigentlich wollen sie ja nur Fußball spielen. Aber der TSV Wonsheim hat für Trainer Danny Kuhs immer ein neues Rätsel parat. ,,Es ist jede Woche ein Ratespiel“, sagt Kuhs und könnte drauf verzichten. Es steht der letzten Hinrundenspieltag in der Fußball-B-Klasse Alzey an und wieder steht der Coach des Tabellenletzten vor der Frage, wen er denn im Heimspiel gegen die SG Bechtolsheim/Gabsheim auf das Feld schickt.

Zweimal hatte Danny Kuhs jüngst eine halbwegs eingespielte Mannschaft zur Verfügung und prompt schrammte der punktlose Tabellenletzte an seinen ersten Punktgewinnen vorbei: 0:3 gegen Weinheim/Heimersheim, 0:1 gegen Wendelsheim. Gegen Erbes-Büdesheim setzte es in der Vorwoche aber schon wieder ein 0:4. ,,Wir hatten mal wieder einen Kaderumbruch“, erklärt Kuhs. Und jeder Umbruch ist in Wonsheim ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bringen die Routiniers viel Erfahrung ins Team, andererseits sackt die Einstellung der jungen Kicker dann schon mal ab. ,,Je mehr ältere Spieler dabei sind, desto mehr verlassen sich die jüngeren Spieler auf sie“, schildert der Coach seine Beobachtungen.

Routiniers helfen aus

Routine ist nicht alles. Erfahrung auch nicht. ,,Ich bin froh, dass sie uns immer noch aushelfen“, sagt Kuhs. Aber klar: Ein geregeltes Training mit allen würde vielleicht noch mehr helfen. ,,Dann würden Automatismen und Abläufe sitzen. Man wüsste, wie der andere läuft und tickt. Das sind die kleinen Unterschiede, die über Sieg und Niederlage entscheiden“, meint der 32-Jährige. Doch es bleibt beim Konjunktiv. ,,Hätten wir ein richtiges Training gehabt, wäre gegen Wendelsheim ein Punkt drin gewesen“, ist sich Kuhs sicher. Gegen Bechtolsheim/Gabsheim versuchen sie es wieder. Vielleicht klappt es ja auf dem heimischen Hartplatz mit den ersten Punkten. Die Stimmung in Wonsheim ist jedenfalls weiter gut, versichert der Coach. Daran ändern auch die vielen Ratespiele Woche für Woche nichts.

Dautenheimer Zufriedenheit

Die SG Dautenheim-Esselborn spielt als Aufsteiger und Tabellensechster weiterhin eine richtig gute Rolle. 22 Zähler hat das Team von Thomas Hochmuth in 13 Spielen gesammelt. ,,Das war so nicht zu erwarten“, zeigt sich auch der Coach überrascht. Gegen die Teams von unten wurde deutlich und zu Recht gewonnen. Gegen Gau-Odernheim und Alzey II fehlte ein bisschen Glück. Gegen die Teams von oben war nicht wirklich eine Siegchance zu erkennen. Aber das muss ja auch nicht sein. ,,Sie sind einfach ausgebuffter“, sagt Hochmuth. Doch der Aufsteiger lässt immer weniger Torchancen zu und macht seine Gelegenheiten vorn konsequent rein. Hochmuth ist mit seinen Leuten zufrieden. ,,Aber es fehlt uns leider in der Breite“, schränkt der 36-Jährige ein. Das bekommt vor allem die zweite Mannschaft zu spüren, die schon mal mit sieben Spielern auflaufen muss. Dennoch: So kann es erstmal weitergehen. Im Heimspiel gegen Erbes-Büdesheim sehen sie sich am Sonntag als Favorit. Drei Heimspiele stehen in diesem Jahr noch aus. Da dürfen es noch 30 Punkte werden. ,,Und so kriegen wir die Saison auf jeden Fall rum“, gibt sich Thomas Hochmuth weiter recht bescheiden.

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TuS Erbes-Büdesheim – TSV Wonsheim 4:0 (2:0). – Maximilian Zahn (11.), Oliver Walther (23.), Sebastian Nonnewitz (52.) und Alexander Hirschel (55.) schossen die TuS zum lockeren Heimsieg. ,,Das war ein Spiel auf ein Tor. Wir waren klar besser und haben viele Chancen noch leichtfertig vergeben“, berichtete TuS-Sprecher Ralf Schirrmacher. Wonsheim habe zwar ,,dagegengehalten“, aber sie ,,stehen nicht zu Unrecht ganz unten in der Tabelle“, so Schirrmacher.

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SG Weinheim/Heimersheim – TSV Wonsheim 3:0 (1:0). – Nach der Gelb-Roten Karte für Mike Weisheimer (56.) übernahmen die Wonsheimer die Initiative und wählten eine offensivere Ausrichtung. ,,Bis zum Sechzehner spielten wir auch ganz gut, aber nach vorne waren wir insgesamt zu harmlos“, sagte TSV-Coach Danny Kuhs. Im Endeffekt erhöhte Weinheim dann auch: Konstantin Hoppe traf zum zweiten Mal (85.). Daniel Ritzheim (90.) schoss das 3:0. Hoppes 1:0 fiel in der 21. Minute.

TSV Wonsheim – TuS GW Wendelsheim 0:1 (0:1). – Nach einer Flanke köpfte Andreas ein – zur Führung und zum Sieg (25.). Es war einer der seltenen Fälle, dass sich der lange Schlaks im Luftduell durchsetzte, was mit einer Anweisung von TSV-Coach Danny Kuhs zutun hatte, der ihn dort ,,doppeln“ ließ. Ansonsten sei ,,von der Spielanlage kein großer Unterschied zu sehen“ gewesen, wobei der TSV-Keeper Dominik Frondorf den ein oder anderen Ball gut herausholte. Kuhs sieht positiv in die Zukunft: ,,Wir haben das gut gemacht. Uns fehlt nur ein Knipser im gegnerischen Strafraum.“

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TSV Wonsheim – VfL Gundersheim 0:8 (0:5). – Für Wonsheims Trainer Danny Kuhs war der VfL die bislang beste Mannschaft, die sich diese Saison in Wonsheim vorgestellt hat. ,,Sie waren haushoch überlegen.“ Marvin Ewald (5.), Robert Wickert (15., 37.), Franz Rogalski (20.) und Sebastian Schröder (42.) legten bis zur Pause eine 5:0-Führung für Gundersheim vor. Wieder Schröder (65.), Daniel Höflich (75.) und Wickert (77.) erhöhten nach der Pause.

Quelle: FuPa.net

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